Was macht eine Stillberaterin?
Stillberatung unterstützt Mütter und Familien rund ums Stillen und die Ernährung mit Muttermilch.
Was ist Stillberatung?
Stillberaterinnen (oft mit dem internationalen Titel IBCLC) und Hebammen beraten bei Fragen und Schwierigkeiten rund ums Stillen, Abpumpen und Abstillen. Die Beratung findet in der Praxis, zu Hause oder telefonisch statt.
Wann kann es helfen?
Zum Beispiel, wenn:
- Das Stillen schmerzt oder das Baby trinkt schlecht.
- Sie sind unsicher, ob Ihr Baby genug Milch bekommt.
- Ihr Baby ist zu früh geboren oder muss Milch aus der Flasche bekommen.
- Sie möchten abpumpen, zufüttern oder abstillen.
Diese Beispiele sind keine Diagnose. Ob eine Abklärung sinnvoll ist, besprechen Sie am besten mit Ihrer Kinderärztin oder Ihrem Kinderarzt.
Für welches Alter?
Schwangerschaft und Stillzeit, vom Neugeborenen bis zum Ende der Stillzeit.
Wie kommen wir dazu, und wer bezahlt?
Die Grundversicherung bezahlt drei Stillberatungen, wenn sie von einer Hebamme oder einer in Stillberatung ausgebildeten Pflegefachperson durchgeführt werden. Dafür ist keine ärztliche Anordnung nötig und es fallen keine Franchise und kein Selbstbehalt an. Fragen Sie bei anderen Stillberaterinnen vorher, ob abgerechnet werden kann. Auch die Mütter- und Väterberatung Ihrer Gemeinde hilft kostenlos weiter.
Die Regeln zu Kosten sind vereinfacht dargestellt und können sich ändern. Fragen Sie im Einzelfall bei Ihrer Krankenkasse oder der Fachperson nach.
Stillberatung: Fachpersonen im Verzeichnis
Quellen
- Berufsverband Schweizerischer Stillberaterinnen IBCLC BSS: www.stillen.ch
- KLV Art. 15 (Stillberatung): www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1995/4964_4964_4964/de
- BAG: Leistungen bei Mutterschaft: www.bag.admin.ch/de/krankenversicherung-leistungen-bei-mutterschaft
Stand: Oktober 2026