Kinderwegweiser

Was macht eine Heilpädagogin?

Heilpädagogik begleitet kleine Kinder mit Entwicklungsauffälligkeiten und ihre Familien.

Was ist Heilpädagogik?

Heilpädagogische Früherzieherinnen und Früherzieher fördern Kinder vor dem Schuleintritt, deren Entwicklung verzögert, gefährdet oder beeinträchtigt ist. Sie kommen meist zu den Familien nach Hause, arbeiten spielerisch mit dem Kind und beraten die Eltern.

Wann kann es helfen?

Zum Beispiel, wenn:

Diese Beispiele sind keine Diagnose. Ob eine Abklärung sinnvoll ist, besprechen Sie am besten mit Ihrer Kinderärztin oder Ihrem Kinderarzt.

Für welches Alter?

Von der Geburt bis zum Eintritt in den Kindergarten, teilweise bis in die ersten Schuljahre.

Wie kommen wir dazu, und wer bezahlt?

Heilpädagogische Früherziehung wird vom Kanton finanziert und ist für Eltern in der Regel kostenlos. Die Anmeldung erfolgt je nach Kanton direkt durch die Eltern oder nach Empfehlung der Kinderärztin bei einem regionalen Dienst für Früherziehung. Eine ärztliche Anordnung ist meist nicht nötig, eine Abklärung entscheidet über das Angebot.

Die Regeln zu Kosten sind vereinfacht dargestellt und können sich ändern. Fragen Sie im Einzelfall bei Ihrer Krankenkasse oder der Fachperson nach.

Heilpädagogik: Fachpersonen im Verzeichnis

Quellen

Stand: Oktober 2026