Was macht eine Ernährungsberaterin?
Ernährungsberatung hilft Familien, die Ernährung an die Bedürfnisse ihres Kindes anzupassen.
Was ist Ernährungsberatung?
Ernährungsberaterinnen und Ernährungsberater (Titel BSc oder dipl. HF) beraten Familien bei Ernährungsfragen, die mit einer Krankheit oder einem besonderen Bedarf zusammenhängen. Sie erarbeiten gemeinsam mit Kind und Eltern alltagstaugliche Lösungen.
Wann kann es helfen?
Zum Beispiel, wenn:
- Ihr Kind hat eine Nahrungsmittelallergie, Zöliakie oder eine Stoffwechselkrankheit.
- Es gibt Fragen zu Gewicht und Wachstum, zum Beispiel Übergewicht oder Untergewicht.
- Ihr Kind hat Diabetes oder eine Erkrankung des Verdauungssystems.
- Es gibt Schwierigkeiten beim Schoppen, bei der Beikost oder beim Essen allgemein.
Diese Beispiele sind keine Diagnose. Ob eine Abklärung sinnvoll ist, besprechen Sie am besten mit Ihrer Kinderärztin oder Ihrem Kinderarzt.
Für welches Alter?
Vom Säuglingsalter bis ins Jugendalter.
Wie kommen wir dazu, und wer bezahlt?
Die Grundversicherung bezahlt Ernährungsberatung bei bestimmten Krankheiten, wenn sie ärztlich angeordnet ist (höchstens 6 Sitzungen pro Anordnung, die Anordnung kann wiederholt werden). Für allgemeine Fragen ohne Krankheit zahlen Sie selbst oder über eine Zusatzversicherung. Für allgemeine Fragen zur Säuglingsernährung ist oft auch die Mütter- und Väterberatung eine gute, kostenlose Anlaufstelle.
Die Regeln zu Kosten sind vereinfacht dargestellt und können sich ändern. Fragen Sie im Einzelfall bei Ihrer Krankenkasse oder der Fachperson nach.
Ernährungsberatung: Fachpersonen im Verzeichnis
Quellen
- Schweizerischer Verband der Ernährungsberater/innen SVDE: www.svde-asdd.ch
- KLV Art. 9b (Ernährungsberatung): www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1995/4964_4964_4964/de
Stand: Oktober 2026